Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Sandra » 4. Apr 2012, 11:21

Liebe Grüße
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Stefan Jahnke » 4. Apr 2012, 11:56

Ist ein interessanter Beitrag mit vielen Widersprüchen in sich, Sandra.

Natürlich stehe ich zum Urheberrecht. Vielleicht nicht so, wie es jetzt praktiziert wird, aber eben so, dass Eigentum nun einmal Eigentum ist. Gesellschaftsformen ohne privates Eigentum hatten und haben derzeit auf dieser Welt (noch) keine Chance. Dabei kommen wir alle vom Gemeineigentum.

Urgesellschaft... eine Gruppe ging jagen, eine Beeren sammeln, eine beschützte das Lager und eine kochte und wusch.
Später wurde das Land verteilt. Wenigen gehörte viel.
Der beschriebene Bäcker gehörte gar einem Herrn und bekam sein Auskommen damit, dass er für den Herrn buck.
Der fahrende Sänger bekam ein paar Kupferstücke für seine Lieder und die besten Sänger waren bekannt. Die wollte man hören. Die anderen... na ja, die nahm man eben auch mal wahr.
Kopien gab es auch da schon. Ob die Kopie aber besser oder schlechter als das Original war, blieb und bleibt bis heute offen.

Die aktuelle Diskussion kommt natürlich auch aus der Richtung, dass man die Künstler, die Urheber, wen auch immer, lieber immer mehr am nur vage abschätzbaren Verkaufsgewinn beteiligen will, als ihnen schon im Vorfeld ein angemessenes Honorar zu zahlen. Damit holt man den eigentlichen Urheber mit ins Boot der unsicheren Gewinne, das bisher eher mit Verlagen und Vermarktern besetzt war.

Also scheint die Diskussion, von ihrer ursprünglichen Richtigkeit abgesehen, schon wieder weitaus mehr verändern und zerstören zu wollen, als nötig wäre. Der Leidtragende ist wieder einmal... der eigentliche Macher. Der Dienstleister, also der Verlag z.B., stößt sich an ihm gesund und weist dann bei zu kleinem Gewinn auf die 'bösen Kopierer' hin.
Teufelskreis!

Das kopierte Auto... ist ein ungünstiges Beispiel. Wenn ich im Supermarkt eine DVD klaue, wende ich in der Regel keine Gewalt an (nein, ich mache das nicht... ist nur ein Beispiel). Genauso, wie als wenn ich einen Film im Internet illegal herunterlade. Muss dann nicht dieser Dieb genauso wie jener Dieb bestraft werden?

Wenn aber Möglichkeiten zum Herunterladen ohne Bezahlung geschaffen werden, die vom Gesetzgeber nicht eingeschränkt und vom Urheber nicht verhindert werden können... ist es dann noch Diebstahl des Einzelnen oder eher ein Verbrechen derer, die nicht ordentlich schützen, wa ihnen gehört? Auch da wäre eine unzumutbare Umkehrung der Rechtslage. Denn ich sitze auch nicht die ganze Nacht in meinem Auto und passe auf, dass es keiner klaut. So kann das Filmstudio auch nicht auf seinem Film sitzen.

Es ist ein offenes Problem. Auch gemacht dadurch, dass ein angeblich guter neuer Film heute zig Millionen in der Herstellung kostet. Ein Unding im Vergleich zu früher! Man verlässt sich auf den zahlenden Kunden. Doch Kunst zum Nulltarif wird es nicht geben... legal. Nie, denke ich. Denn zumindest der Künstler muss Essen und Trinken für sein Werk bekommen.
Eine gesunde Preispolitik wäre gescheiter. Dann verlieren die, die heute mal gelegentlich etwas klauen, die Lust an der Illegalität... und die anderen Straftäter gibt es sicher auch noch in tausenden von Jahren.

Gern lade ich mal einen Song von Youtube herunter. Legale und freie Tools machen dies möglich. Die Musikgesellschaften sorgen ja dafür, das nicht zuviel populäre Musik dort zu bekommen ist. Finde ich diese Musik jedoch nicht, schaue ich bei amazon. Und 99 Cent für eine Vielzahl aktueller Titel im MP3-Format sind dann nicht zu teuer. Ich brauche nicht das ganze Album... Daher denke ich, die gesunde Mischung macht es. Keulen zu schwingen bringt genauso wenig, wie die völlige Freiheit aller Downloads. Verständnis weckt man nicht mit Drohungen, aber auch nicht mit Streicheln. Der Grundstein wird in der Kinderstube gelegt. Doch wg. Arbeitsmarkt und ständig steigenden Preisen frustrierte Eltern sind schlechte Lehrmeister.

Es ist ein Kreislauf. Beim Musikdieb anzusetzen ist ein Fehler. Also, Politik und Wirtschaft, Ihr werdet genausowenig darüber nachdenken, wie es Pink schon zum Walk mit G.W. Busch meinte. Aber dort liegt der Ansatz. Nicht beim Bäcker, der mit fremdem oder eigenem Mehl bäckt, auch nicht beim geklauten oder kopierten Auto... beim Menschen müssen wir beginnen. Klingt groß, klingt klein, klingt verrückt.. ist m.E. jedoch vernünftig.

Wie? Hmm... ich bin kein Hellseher. Aber ich habe noch ein paar Diskussionspartner... hier.
Und damit ist der Ball wieder bei Euch, meine Lieben.

Liebe Grüße aus Dresden
Stefan
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Lutz Rocktäschel » 4. Apr 2012, 15:49

Liebe Freunde,
es freut mich sehr, dass die Fragen des Eigentums wieder auf die Agenda kommen. Und hoffentlich ohne ideologische Scharmützel, was ich aber kaum glaube. Die Piraten stoßen wenigstens die Diskussion an. Man muss wieder darüber diskutieren - angesichts der Urheberrechtsfragen, aber auch der massenhaften Enteignung der Menschen durch Vergesellschaftung der privat angerichteten Finanzkrise.

Ich lese gerade "Magellan" von Stefan Zweig. Mir scheint es so zu sein, dass Eigentum durch Landnahme entstand. Der Papst hat die Welt zwischen Portugal und Spanien aufgeteilt bevor die beiden Länder die Welt erkundet hatten. Dann gab es den Dreischritt der Eroberung: Zuerst kommt man als friedlicher Entdecker, dann als geschäftskundiger Händler und zum Schluss kamen die Kanonen. Seitdem die Welt nach Jahrhunderten aufgeteilt ist, geht jedes Eigentum über das Grundbuchamt. Wer ein Haus abzahlt und schon mal versucht hat, eine Firma zu gründen, der weiß, was ich damit meine. Und nicht umsonst begann die heutige Finanzkrise spätestens 2008 mit der Immobilienkrise in den USA (Leman Brohters).

Man will uns nähmlich weiß machen, dass persönliches Eigentum dasselbe ist, wie das Privateigentum. Hätte man einen Indianer gefragt, ob das Tipi ihm gehört, hätte er das natürlich bejaht. Hätte man ihn gefragt, ob das Land ihm gehört, hätte er wahrscheinlich einige Umschreibungen verwendet: Das Land der Ahnen, der Götter, des Stammes, des Windes und der Sonne etc. pp.

Ich stelle mir vor, wir sitzen als Fans von Karl May am Lagerfeuer und singen ein paar Lieder, die wir vorab im Kopf kopiert haben und nun per Stimme weiter verbreiten. Dann steht ein echter Indianer auf und sagt, wir hätten nun mit dem aktuellen Song von Lady Gaga den großen Manetu an unser Lagerfeuer geholt und müsste zu seinen Ehren einen alten Tanz seines Stammes tanzen. Wir wären ja nur so am Kopieren und hätten alle Mühe, die Schritte nachzuahmen.

Wer selbst etwas ganz Eigenes auf die Reihe gebracht hat, ob Lied, Gedicht, Buch oder tolle Idee, wie man ein schmackhaftes Gericht zaubert, der hat auch schon mal das große Glücksempfinden gehabt, dass andere spontan die Sache gut fanden und gerne kopierten. Das ist am Anfang kein Problem. Wird es aber, wenn man damit Geld verdienen kann. Und wie Stefan schon schrieb, Geld verdienen meistens nicht die Urheber, sondern diejenigen, die entweder die Schippe zum Heben verkaufen oder das anschließende Ergebnis. Das ist alles noch in Ordnung, wird aber dann zum eigentlichen gesellschaftlichen Problem, wenn "Anleger" ihr zu vieles Geld oder mühsam zur Seite gelegtes Geld meinen verzinsen lassen zu müssen. Für den einzelnen Künstler ist daher das Leben zwischen "Sekt und Selter" so gewaltig unterschiedlich, weil er durch einen aufgeteilten, überhitzten, festgezurrten, geldgierigen Markt eingeteilt wird in 'vermarktungsfähig' und 'vermarkungsunfähig'. Ihm selbst geht es meistens nur darum, mit möglichen Einnahmen sein weiteres Künstlerleben zu ermöglichen. Wenn aus Urheberrechten private Eigentümerrechte werden, beginnt das eigentliche Problem. So jedenfalls habe ich den Artikel von Andreas Popp verstanden und für gut befunden.

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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Elfe » 4. Apr 2012, 16:30

Ich sehe das nun mal aus der Sicht der Musiker. Wir verkaufen bei uns im Laden Noten und Bücher - geistiges Eigentum der Komponisten und Autoren in schriftlicher Form festgehalten, damit es sich jeder durch üben aneignen kann, evtl. auch vortragen darf (solange GEMA nicht seine Finger dazwischen hat). Noten und Bücher unterliegen dem sogenannten Ladenbindungspreis. Ich darf als Händler (selbst als Autor nicht) die Noten und Bücher nicht teurer verkaufen, als es mir der Verlag vorgibt und ich darf sie nur dann billiger verkaufen, wenn sichtbare Beschädigungen dran sind. Ansonsten ist auch das verboten. So, ich habe also gar keine Chance meinem Kunden entgegenzukommen. Der Lehrer kauft dann mal eine Note für sich und kopiert lustig daraus, was er für seine Schüler braucht. Dem Einzelhändler, wie auch den Verlagen geht dadurch viel Geld verloren. Was macht der dann? Der Verlag erhöht die Preise, der Händler muss nachziehen und das Ganze wird noch teurer. Eine Spirale, die sich immer weiter hochschraubt. Leiden tun darunter nur jene, die ehrlich kaufen und die langsam horrenten Preise zahlen. Wer also Kopiert schadet nicht nur dem Urherber, sondern auch dem ganzen Rattenschwanz bis hin zum kleinen ehrlichen Kunden. So betrachtet finde ich das Urheberrecht schon sehr schützenswert, um einen Markt auch stabil halten zu können. Bei CDs und Videos/DVDs ist das wieder ein klein wenig anders, weil hier keine Ladenpreisbindung besteht. Aber im Grunde ist es ja hier genauso (vom Komponisten bis zum kleinen ehrlichen Käufer)
Ganz liebe Grüße
Sigrun


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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Lutz Rocktäschel » 4. Apr 2012, 16:45

Eine Frage, wie kann jemandem Geld verloren gehen, das er noch gar nicht hatte? Nennt man soetwas nicht "Spekulation"? Ein Lehrer, der so clever sein muss, das ist doch wirklich ne traurige Geschichte.

:lutz: L.R.
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Elfe » 4. Apr 2012, 17:01

Gute Frage ...
Ganz liebe Grüße
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Stefan Jahnke » 4. Apr 2012, 17:10

Ich denke, das Problem ist nicht das Verständnis für das Eigentum. Wer nicht kaufen will, wird das auch für 2 Cent nicht tun. Und wer im (Internet-)Radio alles mitschneidet und sich daraus aktuelle CDs bastelt, wird das schon als Sport ansehen, also auch bei Änderungen nicht aufgeben.

Diebstahl gab es schon immer. Sonst lägen auf manchen Friedhöfen nicht so viele abgehackte Hände, abgeschnittene Ohren usw. aus dem Mittelalter. Und es wird ihn auch weiter geben, solange es Eigentum gibt.
Ist der Mensch bereit, sich vom Privateigentum zu lösen?
Will er überhaupt darüber reden und nachdenken?
Die Antwort lautet: Nein!
Nicht einmal ÖffÖff, unser Schlagzeilen-Eremit und Waldmensch in Sachsen, der gar die Staatsbürgerschaft ablegte und nur vom (sich) Schenken (lassen) lebt, wird fuchtig, wenn man ihm den Walkmann aus der Bretterhütte klaut. Es ist seiner. Und schon bricht das Gebilde des Menschen in der Gemeinschaft wieder zusammen.

Jeder hat für sein Tun etwas zu bekommen. Viel? Wenig? Wer legt das fest? Dort ist ein Knackpunkt. Denn keiner will derzeit, wenn die Welt sich vor Atomkraftwerken fürchtet, auf die Griechen wettert und bei aller Tragik über die Blödheit eines Luxusliner-Kapitäns lacht auf Besitz verzichten.
Ollie Austin, ein guter Freund von mir, Country- und Folk-Sänger aus Süd-England, jetzt schon im Ruhestand, hat sich einfach mal erlaubt, seine CDs und Kassetten (ja, die gab es mal) zum halben Preis zu verkaufen. Sein Label schimpfte und tobte... er machte es und war ganz fix Award-Gewinner in Süd-England, konnte sich vor Verkäufen nicht retten. Natürlich war die Marge je Verkauf geringer. Aber wenn ich die halbiere und dann zehnmal soviel verkaufe, habe ich mehr davon. Er behielt das dann so bei.

Preisbindung hin oder her... es ist sicher richtig, dass einiges auch einheitliche Preise haben sollte. Aber müssen sie so hoch angesetzt werden? Dort wäre wieder ein Ansatzpunkt. Denn jedes Verständnis der Leute hört nun einmal nicht nur an der Zapfsäule auf, sondern auch, wenn für zehn Titel 16 und mehr EUR hingeblättert werden sollen, weil sie auf einer eingeschweißten CD sind. Lädt man sie dagegen über amazon, kosten sie oft die Hälfte. Und lädt man sie über youtube (vorausgesetzt, sie sind zu finden), sind sie kostenfrei.

Das große Heulen kam mit dem bösen Internet. Vorher war eine CD-Kopie manchmal durch die Rohlingpreise teurer als das Original. Nun kommt man an die Titel und muss sie nicht einmal brennen, sondern kann sie gleich auf einen MP3-Player laden. Verlustfrei... fast.
ABER WER BEZAHLT DANN DIE KÜNSTLER?

Nun, da sollte man sich was ausdenken. Doch das verschliefen die Konzerne leider. Und nun meckern sie. Schlimm!
Doch es gibt schon Abhilfe, die alles infrage stellt, was man gesetzlich regeln könnte.
Beim Kauf eines CD- oder heute DVD-Recorders zahlt man im Preis eine Abgabe wg. des Urheberrechts. Beim Kauf eines Kopierers oder Scanners ebenso.

Na, wenn man das schon bezahlt, müsste doch Geld da sein, um diese Ausfälle zu deckeln. Und verringert man dann noch die Wasserköpfe in Film- und Musikstudius, wo oft ein, zwei Dutzend Bunnys als Freude des Chefs auf der Gehaltsliste stehen, ohne wirklich etwas zu tun (schaut Euch mal die Mitarbeiterliste der Babelsberg Film GmbH an - zum lachen! Besonders bei den 'Qualifikationen' der jungen Damen zwischen 18 und 24), dann kann man auch preiswerter produzieren.

Nein, das löst nicht das Problem. Aber man stopft überall Gebühren und Steuern hinein und wundert sich, dass dann keiner mehr bereit ist, auch noch die eigentlichen Preise zu zahlen. So ähnlich, wie die für den Normalbürger heute noch unklare Abgrenzung zwischen GEMA und GEZ (ja, ich kenne den Unterschied, die verschiedenen Felder, die sie überstreichen - aber der Normalo, selbst der Dönerbudenbesitzer mit Fußball-WM-TV im Gastraum, der meist nicht! - der muss nämlich doppelt zahlen. GEZ für das Gerät und GEMA für die Ausstrahlung!).

Dort sind die Knackpunkte.

Wir Deutschen, aber auch andere Europäer und Weltbewohner, wir haben uns eine Gesetzgebung geschaffen, die sich widerspricht. Und alles, was nicht klar formuliert und abgegrenzt ist, wird vom Volk abgelehnt.

So sind es eben in diesem Fall die Preise für Medienträger - ob nun Notenbücher, CDs oder sonstwas.

Und schon sind wir wieder bei der Kinderstube. Wenn der Mensch ein ordentliches Rechtsbewusstsein entwickeln kann, wird er dem auch treu bleiben. Wie soll das aber gehen, wenn ein Wirt mit kleiner Pension und Kneipe rd. 68 verschiedene Steuern zu beachten und zu zahlen hat? Da fällt die Ehrlichkeit beim Urheberrecht automatisch hinten runter.

ICH WILL URHEBERRECHT.
Aber es muss anders gestrickt werden, als es heute versucht wird, den Leuten einzuhämmern.

Liebe Grüße von der Weißeritz
Stefan
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Stefan Jahnke » 4. Apr 2012, 17:15

Geld, was man nicht hat, kann sehr wohl verloren gehen.
Z.B. wenn Du Dein Geld bei einer Bank anlegst und verzinst.
Dann freust Du Dich auf Dein Geld und Deinen Gewinn... und schon schlägt das Finanzamt zu und mindestens 25 % sind weg.
So geht eigenes, geschickt verdientes Geld verloren, das man noch gar nicht hatte.

LG from DD
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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Lutz Rocktäschel » 4. Apr 2012, 17:27

Also doch "Urheberrechte" und nicht Rechte auf "geistiges Eigentum" - So habe ich den Artikel von Andreas Popp auch verstanden.

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Re: Warum es kein geistiges Eigentum gibt

Beitragvon Lutz Rocktäschel » 4. Apr 2012, 17:29

Stefan, das nenne ich eine Fehl-Spekulation - auch noch gewollt und gehofft am Fiskus vorbei - fast schon kriminell :D .

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