Soll der Autor bei allem mitreden?

Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Stefan Jahnke » 30. Mai 2013, 19:37

Liebe Gemeinde!

Verlage, keine Verlage...
Dienstleister oder Teufelszeug...
Selbstverlag oder arme Irre...

Bei all diesen und weiteren Möglichkeiten, zu veröffentlichen, bekomt der Autor ein anderes oder gar kein Recht, an der eigentlichen Veröffentlichung mitzuwirken, sein Buch über den bloßen Text hinaus zu gestalten.

Was muss, sollte, kann ein Autor an seinem Werk tun, wovon wird er eher die Finger lassen?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion...

Alle Meinungen sind gefragt und erwünscht... auch die, die der Meinungsvertreter eventuell als... schwierig einstuft.

Viele Grüße aus Dresden
vom Stefan
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Sandra » 31. Mai 2013, 20:00

Schwierige Frage ... Es kommt darauf an, wohin man will und vorallem: was man kann.

Ich persönlich habe am Anfang auch die Cover für meine Bücher in Kleinverlagen gemacht. "Sternlein", "Das Brennen", "Elisabeth", "Ausgeliefert", alles Cover, die ich erstellte.
Ja, es hat mir Spaß gemacht.

ABER: Es hat sehr viel Zeit gekostet. Zeit, in der ich lieber geschrieben hätte.
Ich habe keine Ahnung von Marketing, was wie auf den Leser wirkt. Dafür gibt es Leute, die das jahrelang studiert haben und mit Sicherheit tollere Cover zaubern, als ich es jemals könnte.

Sprich: Cover werde ich in Zukunft den Verlagen überlassen.
Ich bastle gern Fotos für mich, aber das ist ein Hoobby. Das Schreiben möchte ich professionell machen. Da kann ich nicht auch noch Zeichnen.


Was meinst du noch in Bezug, was der Autor an seinem Werk tun soll?


Das Layout machen?

Nö, auch dazu habe ich einen Verlag. Mir ist das zu zeitaufwendig und ich habe auch keien Geduld dazu, wenn ich ehrlich bin.


Werbung? Das Buch in den Handel bringen?

Die macht man in Kleinverlagen automatisch allein.
Deswegen würde ich gern zu einem größeren Verlag, wo das nicht auch an mir allein hängen bleibt.


Auch wenn mein Post jetzt vielleicht in manchem Ohr "faul" klingt, dass ich das und das nicht machen will, ich bin AUTOR, ich liefer die Texte und um den Rest soll sich der Verlag kümmern. Er weiß, wie er seine Kunden bindet.
Liebe Grüße
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Stefan Jahnke » 31. Mai 2013, 20:40

Genau, Sandra, diese Arbeitsschritte meine ich.

Grundweg alle, die dazu gehören, um ein Buch von der Idee zum Produkt werden zu lassen.
Gerade da sind die verschiedenen Meinungen und die dann daraus entstehenden Ergebnisse interessant... und leider auch sehr unterschiedlich.

Bin gespannt, welche Meinungen wir noch sammeln können!

Viele Grüße von der Burg zum Stein
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Kerstin » 1. Jun 2013, 06:33

Hallo Ihr lieben,

wie Ihr ja wisst, hatte ich einen Verlag, mit dem ich überhaut nicht zufrieden war. (Man lernt ja dazu!)
Ich habe, bei meinen zweiten Buch unterschiedliche Verlage angeschrieben. (Große, mittelständige, dann kleine)
So, nun erstmal zu den Verlagen:

Die Großen: wie z.B. Goldmann, Carlsen Verlag etc. um nur einige zu nennen, kaufen sich Lizenzen aus dem Ausland, wo die Bücher (Autoren) bereits erfolgreich sind. Die Verlage möchten kein Geld sinnlos infestieren. Sie bekommen täglich bis zu 100 unaufgeforderte Manuskipte. Fast alle weisen sie ab. Dies erzählte mir ein Lektor aus einem großen Verlag. Er sagte mir auch, das es für Verleger in Zukunft immer schwierieger sein wird, ein Autor unter Vertrag zu bekommen, da in der heutigen Zeit, jeder sein Buch selber gestalten kann. Wozu braucht man denn noch einen Verlag? Leider ist in vielen Köpfen das Vorurteil stecken geblieben, woher auch immer das kommt - Selbstverleger schreiben nur schlechte Bücher, deshalb haben sie keinen Verlag. Das auch andere Gründe dahinter stecken kann, wird nicht gefragt. Ich habe auch schlechte Bücher gelesen, wo ich mich im nachhinein gefragte habe, was der Verlag sich dabei gedachte hatte. (Feuchtgebiete z,B.)
Zumal kommt dann noch der Termindruck dazu, der sehr schnell zu einem Bornout kommen kann. Viele halten den Druck nicht stand. Man hat nur wenig Zeit, ein, wenn nicht zwei fertige Manuskripte vorzulegen. (Pro Jahr) Dann noch die zahlreichen Lesetermine, Interwievs, Gespräche, dazwischen darf man das Schreiben nicht vergessen, man hat ja einen Abgabetermin. Wer sich diesen Druck antun will, gern, ich bin nicht bereit meine ganze Freizeit in einem Buch zu stecken. (Leider mache ich das schon seit drei Jahren :oops: )

Mittelständige und kleine Verlage: Was man meist auf deren Hompagen nicht lesen kann, wollen sie Geld. Geld für Druckkosten, Lekorat oder ähliches. Diese Kosten können im schlimmsten Fall ennorm ansteigen, was vorher nicht ersichtlich war. Ich hatte eine Zusage, das Anschreiben war voller Lobheißungen und Zitate aus meinen Roman. Ich freute mich schon, ließ die Sektkorken knallen. Dann auf der letzten Seite, (kaum Lesbar) eine Einverständniserklären, für die Übernahme von 16.000 € für 350 Bücher, und keins bekommt man. Bei diesen Verlagen muss man höllisch aufpassen. Geld bekommen sie ja, dafür machen sie wenig, wenn auch gar keine Werbung. Sie haben ja schließlich ihr Geld schon bekommen. Es bleibt alles wie es war. Bei diesen Verlagen hat man auch wenig Chancen bekannt zu werden. Man muß trotzdem alles selber machen, wie oben bereits genannt. Es gibt nur sehr wenige, die von Zuschüßen absehen, nur leider sind sie sehr selten und selbst kaum bekannt und nicht auf Messen azutreffen. Geld würde ich nicht Invenstieren, da ich bereits unmegen von Zeit und Ideen darin gesteckt habe.
LG Kerstin
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Sandra » 1. Jun 2013, 07:49

Mittelständige und kleine Verlage: Was man meist auf deren Hompagen nicht lesen kann, wollen sie Geld. Geld für Druckkosten, Lekorat oder ähliches.


Das kann ich so wiederrum nicht stehen lassen. Das sind KEINE Verlage, sondern Dienstleister oder besser: druckkosten-Zuschuss-Verlage.
Firmen, die sich als Verlage ausgeben und doch nur interessiert daran sind, dem Autor das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Hat man keine Ahnung von dem Geschäft, erwecken sie den Eindruck, dass es normal sei, dass der Autor für seine Veröffentlichung bezahlen muss.
Dem ist aber nicht so.

Ich könnte jetzt aus dem Stehgreif knapp hundert Kleinverlage nennen, die Kinderbücher verlegen. Seriöse Verlage, die kein Geld wollen.

Und genauso viele gibt es auch für andere Genre. Man muss sich nur die Zeit nehmen, zu suchen. Und es gibt tatsächlich Verlage, die sprechen alles mit einem ab - die Erfahrung mache ich gerade. Und diese ist toll! Man wird nach der Meinung nach dem Cover gefragt, wo man welche Nebenrechte unterbringen möchte ect. Und es ist ein Kleinverlag, wo ich nicht einen Cent bezahle.

Unter Druck arbeiten, das würde mich nicht stören. Unter Druck kann ich am besten schreiben und bin es auch von meinem Brötchenjob her gewohnt ...
Liebe Grüße
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Stefan Jahnke » 1. Jun 2013, 08:11

Sandra hat geschrieben:Das kann ich so wiederrum nicht stehen lassen. Das sind KEINE Verlage, sondern Dienstleister oder besser: druckkosten-Zuschuss-Verlage.


Das ist richtig, Sandra, und wir wissen das durch unsere Erfahrungen, weil wir schon eine Weile im Geschäft sind, Tipps bekamen.
Leider aber... und das ist ja die Hemmschwelle, wegen der sich sogar auf gleiche Anfangswege wie unsere verweisende Autoren heute gegen alles, was kein 'richtiger Verlag' ist, aussprechen, obwohl für sie doch z.B. Selbstverlag oder auch ein Dienstleister hin und wieder der Türöffner war... Leider aber (um auf den ewig weit oben stehenden Satzanfang zurückzukommen) nennen sich eben alle möglichen Unternehmensformen 'Verlag'.
Und schon hat jeder, der sich neu an diesen, nun auch unseren Markt begibt, das Problem, die schwarzen Schafe zu erkennen... Das macht es schwierig und schafft eben eine gewisse Abneigung gleich gegen alles, was nicht aus einem 'richtigen Verlag' kommt. Ist so, wird man nicht mit Worten ändern können... und für Taten scheinen sich die etablierten Autoren (und die, die dahin gerade auf dem Wege sind oder dies meinen) gar nicht zu interessieren, wenn diese Taten aus eben dem von ihnen abgelehnten, aber nur zum Teil verruchten Bereich neben 'richtigen Verlagen' kommen. Das ist schade...

Aber zurück zum Thema... die Verlage sind das Eine... was sie zulassen und was nicht, das ist das andere.

Machen kann man natürlich alles... wenn man es sich zutraut.

An Euch alle... Kristallfedern und deren Gäste:
Was macht Ihr also, was würdet Ihr tun und was wäre gar nicht Euer Ding am irgendwann buchhandlungsfertigen Buch?
Gern auch Hand auf Herz... was würdet Ihr machen, aber wissen, das es andere vielleicht doch besser können?

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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Sandra » 1. Jun 2013, 08:55

Gegen Dienstleister an sich habe ich auch rein gar nichts. Es gibt Themen, die sind halt Nische und dafür gibt es kaum einen Verlag. Da gehe ich überall mit.
Aber leider überschwemmen Leute, die meinen: "ich schreibe jetzt mal ein Buch und werde reich. Grammatik, Rechtschreibung ect. interessieren mich nicht. Ich schreibe, wie ich rede", diesen Markt, weswegen er so in Verruf gekommen ist.


Aber Stefan, wie stehst du zu dem Thema?
ich hab deine Beträge in dem anderen Forum verfolgt, aber es sind ja nicht alle von hier auch dort ;)
Liebe Grüße
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Stefan Jahnke » 1. Jun 2013, 09:41

Ja, wie stehe ich dazu, Sandra und liebe Gemeinde?

Grundsätzlich schließe ich erst einmal nichts aus.

Als studierter Maschinenbauer ist es für mich natürlich einfach, mit Text und Format umzugehen...
(Hä? :o Spinnt der jetzt total? Hmm... war auch nur Spaß! ;) )

Alles, was mit Satz, Layout, Grafik, Wortwahl, Komposition von Bild und Text... oder auch Umwandlung von Bild/Film und daher von Gedanken in Text zu tun hat, durfte ich intensiv lernen. Durch meine Verlagstätigkeit genauso, wie durch meine Ausbildung als sogenannter Projektmanager für multimediale Informationssysteme (PMI)... und zwar in einer Zeit, in der nicht nur die Funktion der Programme vermittelt wurde, sondern ebenso, was man wie durch welche Gestaltung erreicht.

Wozu das weite Ausholen?
Ich finde, man sollte sich in Dingen versuchen, die man beherrscht. Als mündiger Mensch hat man zu seinem Werk eine Meinung. Diese zu vertreten, sich darüber mit anderen Profis auszutauschen und mit ihnen bzw. ihren Tipps und eigenem Können, Wissen und Empfinden einen Weg zu finden, das Produkt entweder allein oder mit ihnen gemeinsam zu gestalten (egal, ob nun Cover, Text, Komposition, Werbecampagne mit allen Werbemitteln, das Gesamtwerk usw.) und an den Markt zu bringen, das, wünsche ich mir, sollte dem Autor gegeben sein. Und natürlich wird es immer Dinge, Abläufe, Arbeitsschritte geben, die man nicht beherrscht. Da holt man sich Unterstützung. Das war so, als ich in die Buchläden hinein wollte... mit meinen Büchern. Ich hatte zwar Erfolge, aber nicht viele. So bat ich einen redegewandten Versicherungsvertreter... und schon war ich in doppelt so vielen Buchhandlungen, wie vorher. Solche Hilfe braucht man hin und wieder. Das muss man lernen, einzusehen.

Natürlich ist es manchmal ein langer Weg, für einige nur ein Schritt, sich einzugestehen, einiges nicht zu können. Als ich in einer Schule arbeitete, stellte sich ein älterer Herr vor, der die ausgeschriebene Stelle als Dozent in der grafischen Berufsausbildung antreten wollte. Stolz zeigte er mir einige computergrafische Arbeiten. Er war Eisenbahnfan und demenstprechend viele Loks und Bahnlinien waren zu sehen. Egal... wenn es gut gemacht ist, kann man auch und/oder gerade daran/darin/daraus erkennen, was jemand kann.
Er konnte es nicht. Ich war ehrlich zu ihm. Jahre später trafen wir uns auf einem Lokfest wieder... Er fand sein ihn voll ausfüllendes neues Tätigkeitsfeld in einem Traditionsverein und berichtete stolz, mit welch guter Grafikagentur sie nun zusammenarbeiteten... für ihre Flyer etc. Er hatte es verstanden. Es war sicher ein Prozess.

Klare Meinung von mir (sucht sie... irgendwo hier steht sie...):
Natürlich mag immer jemand andere Ansichten zu Covern, Satz etc. haben. Beauftragt man drei Profis mit ein und der selben Aufgabe, erhält man meist vier bis sechs verschiedene Vorschläge. Darum vom Nonplusultra zu sprechen, alles Profis anderen und nicht sich selbst (wenn man sich als Profi einschätzt) zu überlassen, wäre zu einfach. Gibt es die Möglichkeit, sich einzubringen, Dinge selbst zum Teil oder komplett zu übernehmen, dann sollte man es auch tun, wenn man es kann und es selbst versuchen will.
Der Markt ist heute zwar ziemlich verrückt. Fehlversuche zeigt er jedoch immer noch recht schnell. Erfolg manchmal etwas später. Daraus resultierende Erkenntnis kann, nach meiner Ansicht, zur Änderung der eigenen Einstellung führen... oder in die berühmte Sackgasse. Schlauer wird man auf jeden Fall... erfolgreich oder nicht.

Ist man kein Profi, holt man sich Unterstützung. Das Angebot ist riesig. Aber auch unter (Verlags-)Profis gibt es welche, die etwas nicht können. Hier muss man ein glückliches Händchen haben... in der Auswahl ds Profis (so man sie mit bestreiten darf) oder auch des letztendlichen Ergebnisses (da gilt das Gleiche).

Mitsprache und Mittun des Autors an den vielen Arbeitsschritten von der Idee zum fertigen Buch von vorn herein ausschließen will, mag, darf und kann ich also nicht. Es wäre schön, wenn die Verlage das (wieder) ebenso sehen würden.

So, und nun bin ich auf die Reaktionen gespannt... und natürlich noch mehr auf Eure Erfahrungen und Meinungen zum eigentlichen Threadthema.

Viele Grüße aus dem vom Gewitter umschlossenen dresden
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Re: Soll der Autor bei allem mitreden?

Beitragvon Lutz Rocktäschel » 2. Jun 2013, 06:00

Ich gehe auch davon aus, nicht alles selbst machen zu können. Die Cover meiner bisherigen zwei Bücher hatte Tim gestaltet. Wir saßen zusammen am Computer. Ich gab die Grundidee und dann sprachen wir gemeinsam beim Tun über das entsthehende Produkt. Ebenso hatte ich bisher meine Manuskripte von Freunden korrigieren lassen. Da hätte ich gerne einen Profi. Und Gegenmeinungen schon in der Anfangsphase, beim Konzept, würde ich auch nicht verachten, so lange ich Herr über meine Ideen und dessen Ausführungen bleibe. Das ist der auschlaggebende Punkt.

Ohne zu große Erwartungen gehe ich ganz pragmatisch an die Verlagsgeschichte und die einzelnen Arbeitsschritte heran: So lange ich keinen Verlag habe, der sich für meine Bücher ordentlich einsetzt, werde ich mich selbst kümmern müssen. Und das kann sehr spannend werden, zumal mit den starken Veränderungen am Markt.

:lutz: L.R.
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