Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Beitragvon Stefan Jahnke » 20. Mär 2011, 14:26

Eine Messe der Superlative

Heute Morgen, am 20. März 2011, hörte ich im Radio, dass die diesjährige Leipziger Buchmesse wohl zum heutigen Abend mit einem neuen Besucherrekord schließen wird. Der Sprecher erzählte, dass er gestern, am Messesamstag, besonders gegen Mittag gefühlt in einer Stunde einen Meter weit durch die Hallen kam. Gut, das war ein wenig übertrieben. Aber im Großen und Ganzen hatte er schon recht.

Am Samstag, dem 19. März 2011, fuhren meine Tochter und ich gegen 8:00 Uhr in Dresden los. Baustellen und erwarteter Besucheransturm versprachen eigentlich eine recht langwierige Fahrt. Doch dies bestätigte sich nicht. Denn schon gegen 9:30 Uhr stand das Auto sicher verwahrt auf dem Parkplatz an der Messe.
Als Fachbesucher hatte ich die notwendigen Tickets schon vorher im Internet bestellt und ausgedruckt, wie immer einen groben Besuchsplan gemacht und darin natürlich für uns wichtige Lesungen vermerkt.
Erster Schock… mein Ticket wurde am Einlass nicht akzeptiert. Die Mitarbeiterin wies mich höflich darauf hin, dass ich nur ein Tagesticket habe. Nun ja, mehr wolle ich ja auch nicht. Einen Tag auf die Messe. Dass das Ticket meiner Tochter funktionierte, durfte ich dann trotz Systemfehler doch auf die Messe. Jedwede offizielle Besucherzahl werde ich nun aber als „nicht richtig“ verwerfen können, denn das System konnte mich nicht zählen.
Draußen kalt, innen warm. Das bedeutete, die Nutzung der Garderobe war Pflicht, wenn wir nicht die Jacken den ganzen Tag über die Messe schleppen wollten. Ein wenig überteuert erscheint mir die diesbezügliche Gebühr von 1 EUR je Jacke, da für unsere beiden auch noch ein gemeinsamer Haken genutzt wurde.
Doch egal. Nun einfach auf die Messe.

Wie immer fand alles in den Hallen 2 bis 5 und wenige Sonderveranstaltungen im CCL, dem Congress Center Leipzig, statt. Genügend Raum für eigentlich drei Messen zur gleichen Zeit: Buchmesse, Antiquariatsmesse und Manga- und Fantasyshow (Comicmesse).
Während Erstere durch viele Fahnen und Plakate sofort ins Auge stach, Letztere nicht zuletzt durch viele ihren Buch- und Comichelden nicht nur nahe seienden, sondern wie diese gekleidete Gäste farbenfroh und futuristisch-mysteriös anmutend gesehen werden konnte, war von der Antiquariatsmesse erst einmal nichts zu sehen. Aber unser Ziel war ja die Buchmesse.

In Halle 2 war für die frühe Morgenstunde noch recht wenig los. Stände konnte man erreichen, Verlage wiedererkennen und auch mit dem einen oder anderen Standpersonal ins Gespräch kommen. Aber dazu blieb uns nur eine halbe Stunde, denn unser Lesungsplan rief uns bereits 10:30 Uhr nach Halle 4 ins sogenannte Literaturcafé, wo Dagobert Schwarz sein Buch über das Leben mit seinem Hund vorstellen sollte. Ein Wunsch meiner Tochter, die sich, wie wohl irgendwann jeder Mensch einmal, einen Hund wünscht.
Weiß eingepackte Stühle, noch etwas Platz und Getränke zu horrenden preisen erwarteten uns auf den ersten Blick. Aber Buchmesse ist nur einmal im Jahr. Heiße Schokolade und Latte macchiato zu je 3,30 EUR vertrugen wir aber weitaus besser, als das Buch des mir völlig unbekannten Autors. Leider. Ich sage mal… Da saß ein Mann vor dem Mikrofon, der in nicht mehr frivol, sondern meiner Ansicht nach pervers anmutender Weise, hinter dem Buchtitel „Halte endlich deine Schnauze! Aus meinem Leben mit einem Hund“, all seine wohl nie im Leben ausgelebten Fantasien während des Entscheidungsprozesses, sich eine Frau oder einen Hund anzuschaffen und die Vorteile beider Seiten aufzuzeigen, versuchte, an die Öffentlichkeit zu bringen. Lohn dieser Entgleisung war auch, dass während der Lesung alle anfangs Anwesenden verschwanden und auch die auf deren freiwerdenden Plätze Springenden sich nach wenigen Minuten und fraglosen Blicken auf den Redner und die eigene Begleitung schnell wieder das Weite suchten. Dagegen half auch nicht die weitschweifende einführende Rede, dass dieser Herr dagobert nun eben nicht der wäre, der damals Kaufhäuser erpresste. Das brachte nicht einmal einen Lacher, dafür aber die ersten Gehenden, bevor das erste Wort aus dem Buch gelesen war. Na ja, muss man vielleicht einmal gehört und erlebt haben, um Reich-Ranicki zumindest manchmal zu verstehen. Aber zum Glück wartete noch eine ganze Messe auf uns.

Einmal in Halle 4, besuchten wir nun Stand für Stand, bemerkten neben vielen spannenden und interessanten Veröffentlichungen, dass sich die Gänge mehr und mehr füllten und ergatterten in diesem Zusammenhang gleich einen Blick auf die neue Guttenberg-Biografie, die, noch mit einem Sicherungsband versehen, bei DROEMER KNAUR am Stand zu finden war. Beim Vorbeigehen, und das ist jetzt kein Witz, meinte das Rentnerpaar vor uns ‚Sieh mal, da ist sie schon. Wo hat er die wohl wieder abgeschrieben?’
Über die einzelnen Tuben gelangten wir bald in Halle 5 und später in Halle drei. Immer wieder begegneten uns sagenhafte Gestalten, die sich vom Publikum gern fotografieren ließen und sich ganz in ihrem Element, ihrer Welt fühlten. Spannend und… gruselig zuweilen. Noch ist mir jener Herr in Erinnerung, der, mit einem dicken Kopfverband und vielen aufgemalten Narben am Kopf sowie auf dem weißen bodenlangen Kittel, einen sehr malträtierten Bürodrehstuhl hinter sich herzog, der ebenfalls, wie der Mann selbst, nur aus Flicken zu bestehen schien.
Oh, da fiel es mir doch auch wieder ein, dass die schmerzenden Dinger da unten an den Beinen meine Füße sind und dass alle bisher gesehenen Sitzplätze mehr als nur überbelegt waren. Hunger machte sich breit und ein paar Hörbuch-CD-Proben, Buchzeichen, Buttons, viele interessante Eindrücke und das eine oder andere Bonbon oder Traubenzuckerstück bei Klett, Cornelsen, Arena, Carlsen, Karl-May-Verlag Bamberg, Heyne, Bertelsmann mit allen Random-House-Verlagen und so weiter konnten längst nicht mehr darüber hinwegtäuschen… wir mussten uns mal ausruhen und auch etwas essen.
Bis eben doch eigentlich kein Problem. Die Stände, ob nun von der Messeverwaltung ausgerichtet, die verschiedenen Restaurants oder auch Thai und Hotdog, schienen leer. Aber jetzt nicht mehr.
Entweder, der MDR-Moderator von heute Morgen, kam wohl just zu jener Zeit auf die Messe, oder wir übersahen die Menschenmassen bisher. Drei Restaurants waren schon zu… man konnte sich oben anstellen und brav warten, bis Gäste herauskamen. Erinnerte an die alte Fisch-Gaststätte am Pirnaischen Platz in Dresden zu DDR-Zeiten. Nur dass man da meist kürzer warten musste, als gestern auf der Leipziger Buchmesse.

Flucht in die Glashalle. Da waren doch auch Stände.
Oh, keine gute Idee. Die Ereignisse um die letzte Love-Parade sind uns allen noch im Kopf. Nun schoben sich meine Tochter und ich durch eine der Tuben, in der man nur noch mit dem Strom der Menschen mitgezogen wurde. Natürlich ist in Leipzig alles ganz anders gebaut, als in Duisburg. Hier haben wir auch kein stillgelegtes und nur für die Veranstaltung wieder geöffnetes Gelände, sondern eine auf große Besucherströme ausgelegte Messeanlage. Aber solche Menschenmassen? Panik machte sich nicht breit. Doch der ‚Was-Wäre-Wenn-Faktor’ blieb im Kopf.
Natürlich hatten wir in der Glashalle erst einmal kein Glück. Doch weiter vorn, beim Übergang zum CCL, sah es ruhiger aus. Bis wir uns durch die Massen gedrängt, die Rolltreppen genutzt und da angekommen waren, vermutete ich schon eine ähnliche Invasion. Aber weit gefehlt. Der Hotdog-Stand blieb frei. Wir waren die Zweiten und bekamen ein kleines Brötchen mit Wiener sowie bausatzähnlich die Aufforderung, uns alles Nötige links am Stand selbst darauf zu werfen, für nur 3 EUR je Stück. Der halbe Liter Cola kostete gar 3,30 EUR. Trotzdem zauberte uns dieser nun problemlose Gang zum Futter ein Lächeln aufs Gesicht, was noch verstärkt wurde, als wir direkt hinter dem Stand mit Blick auf den Haupteingang zur Messe und den da befindlichen künstlichen Teich, eine freie Stuhlreihe entdeckten. Na, die Füße konnten sich wenigstens jetzt erholen. Zumal wir wussten, dass wir nach dem Essen noch einmal sitzen durften.

Wie schnell die Zeit vergeht, bemerkt man wohl nur, wenn man sich mal wirklich von Handy und Uhr trennt, sie einfach und erfolgreich ignoriert. So, wie bei uns geschehen.
Nun aber mussten wir eilen, denn 13:30 Uhr stand Lutz Rocktäschels Lesung im Mehrzweckbereich 1 des CCL an.
Dass die Buchmesse sich über zu wenige Veranstaltungen auf der Messe und in Leipzig, gar bis nach Markkleeberg nicht beklagen muss, zeigt, dass das Messeprogramm ‚Leipzig liest’ für die vier Publikumsmessetage 432 dicht beschriebene Seiten umfasst. Allein für unseren Messesamstag waren es 77 Seiten. Schade nur, wenn einige der Veranstaltungsorte selbst auf dem zu dieser Zeit mehr als nur gut besuchten Messegelände abseits liegen. Das CCL scheint bei den Besuchern eher der Ort für Fachbesucher, Verleger, VIPs zu sein. Somit verirrten sich leider zu wenige Zuhörer zur Lesung rund um die ‚Vuvuzela’ von Rocktäschel.
Bild
Lutz Rocktäschel während der Lesung am 19.3.2011

Wie vom Verlag Pro Business Berlin gewohnt, wurde der Autor angekündigt und mit interessanten Fragen gelöchert. Da es sich bei Rocktäschels Buch um Science-Fiction handelt, sind Erklärungen natürlich notwendig. Der Autor stand gerne Rede und Antwort und führte das Publikum in seine ganz eigene Welt rund um den das Buch beherrschenden Tinnitus, den man gar in Geräuschen miterleben durfte. Bewunderungswürdig, aus dieser Diagnose, diesem täglichen Erleben von immerwährendem Lärm, nicht ein Klagelied, sondern einen mehr als spannenden Roman zu machen, den Rocktäschel zudem als ‚Akustik-Thriller’ auf die richtige Ebene stellt. Eine interessante und bewegende halbe Stunde am Rande des gewaltigen Messegeschehens spendete so bei Weitem nicht nur Kraft für weitere Besuchsstunden, sondern machte die Zuhörer neugierig auf Autor und Buch.

Unser Messetag hatte weitere wichtige Stationen, die den Besuch von vier Lesungen ab 16:00 Uhr auf der Fantasy-Insel vorsahen. Vorher wollten wir unbedingt noch Halle 2, die wir am Morgen nur kurz besuchen konnten, erobern, was wirklich einem Feldzug gleichkam. Denn darin sammelten sich scheinbar alle Messebesucher. Nicht nur, weil sie linkerhand die erste Halle der Messe ist, sonder auch, weil Comic, Cartoon, Rollenspiel und Fantasy eben dort im hinteren Teil zuhause sind und waren. Trotzdem kämpften wir wacker, sondierten das Gebiet um die später zu besuchende Fantasy-Insel, besuchten Werkzeugs, den Verkaufs-Stand der Random-House-Gruppe, waren beim wohl allen DDR-Kindern bekannten Mosaik und besorgten für meinen Sohn in der Messe-Kinderbuchhandlung ein schönes Buch, mit dem er seine Leselust und seine Fußballleidenschaft gut verbunden sieht. Und doch rannte die Zeit wie verrückt. Noch eine Schlacht in der großen Messebuchhandlung in Halle 4, wo Bücher für meine Tochter, meine Frau und eines für mich gekauft werden mussten (denn von der Leipziger Buchmesse bringt man sich ein Buch mit!), und dabei die Erkenntnis, dass die am Eingang der Buchhandlung gegebenen Hinweise für alphabetische Ordnung nach Verlagen nur für gebundene und Hartcoverausgaben gelten, man also für ein Paperback mehr oder weniger die ganze Buchhandlung durchforsten muss, ließen unsere Zeit schwinden. Natürlich könnte man genau diese Bücher in jeder Buchhandlung kaufen. Zumal die deutsche Buchpreisbindung eben eine verbilligte Abgabe zum Messesonderpreis verbietet, aber es ist eben ein anderes Gefühl, von der Messe ein Buch mitzubringen.
Kurz vor 16:00 Uhr trafen wir Lutz Rocktäschel und seinen Sohn Tim im Durchgang zwischen Halle 2 und 4 und gingen nun gemeinsam zu den Lesungen auf der Fantasy-Insel.

Gelesen habe ich von Wolfgang Hohlbein noch nichts. Dass er ein bekannter Fantasy-Autor ist, bleibt unbestritten. Auf der Messe stellte er sein neues Buch ‚Infinity – der Turm’ vor. Viele Jahre trug er diese Geschichte mit sich herum. Ehe er sich wagte sie nicht nur als Fragment im Schreibtisch liegen zu haben, sondern endlich ganz als Buch aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Er las geschlagene 25 Minuten flüssig und hörenswert vor einer unermüdlichen, aber auch sehr großen Schar von Zuhörern. Erst einmal mussten wir dabei stehen. Nach einiger Anfangsspannung bekamen wir aber doch nach und nach Sitzplätze und konnten so noch besser und ohne lästiges Hin- und Hertreten auf müden Füßen lauschen. Ein spannendes und interessantes Buch. Irgendwann werden wir auch einmal eines von ihm leihen, kaufen… auf jeden Fall lesen.
Bild
Wolfgang Hohlbein las am 19.3.2011 aus Infinity-Der Turm'

Nur eine halbe Stunde später gab es ein Wiedersehen mit einer befreundeten Autorin.
Aileen P. Roberts, im bürgerlichen Leben Claudia Lössl, las aus Band zwei ihres Goldmann-Buches ‚Thondras Kinder’ und stellte einige Passagen aus ihrer ebenso bei Goldmann im Juni 2011 erscheinenden Trilogie ‚Weltennebel’ vor. Gewohnt professionell, fast ein wenig zu getragen las sie vor einem etwas kleineren Kreis und schuf viel Spannung auf ihre neue Buchreihe.
Bild
Aileen P. Roberts während der Lesung auf der Leseinsel Fantasy

Unterstützt von ihrer Freundin, Autorin Ann-Kathrin Karschnick, gab sie später Autogramme und verkaufte ihre Bücher gleich neben der Leseinsel Fantasy.

Einmal gute Plätze mit Kissen und Rückenlehne ergattert, wollten wir diese in der verbleibenden halben Stunde bis zum Auftritt von Sabine Ebert nicht aufgeben und hörten Christoph Hardebusch zu, der ganz gegen das Protokoll eine gänzlich andere als angeschlagene Geschichte las, die keine wirkliche Resonanz bei den immer weniger werdenden Zuhörern bewirkte. Ich hoffe, er bezieht die Füllung der Plätze auf der Leseinsel gegen Ende seines Vortrages nicht auf sich. Denn da kamen all jene, die sich auf Sabine Ebert freuten.

Höhepunkt des Tages und gleichzeitig Abschluss war nun also die Präsentation der Hebamme.
Entgegen ihrer sonstigen Art, verzichtete Ebert auf ein mittelalterliches Outfit. Nicht, dass sie das wollte. Nur kam sie eben von vier über den Tag verteilten anderen Lesungen in der Leipziger Innenstadt und hatte zudem die Schließung der Messehallen im Rücken, wollte aber für uns, ihre Leser und Zuhörer, da sein und die verbliebene Zeit nicht in der Maske verbringen.
Bild
Sabine Ebert - unser Höhepunkt der Lesungen am 19.3.2011
Die Lesung war ein Erlebnis. Professionell geht die gelernte und aktive Journalistin mit ihrem Publikum um. Informationen zu ihren Recherchen, ihren eigenen Erkenntnissen und Gefühlen dabei und ihre Studien in Mittelaltergruppen, bei Schwertkämpfern, in alten Kirchen- und Stadtarchiven bereicherten die wenigen Seiten aus ihrem vierten Band rund um Marthe, ihre Hebamme. Im Herbst soll der fünfte und letzte Band der Reihe herauskommen. Noch sind nicht alle Zeilen dazu geschrieben, meint sie. Aber sie hält den Termin. Und eine weitere Information hatte sie für uns: Ihr nächstes Projekt, von dem noch keine einzige Zeile existiert, wird sich um die Völkerschlacht in Leipzig drehen und 2013 mit einem ersten Roman erscheinen. Auf jeden Fall spannend.
In der Messebuchhandlung hatte ich mir den ersten band ihrer Hebammengeschichte gekauft und bekam nun eine persönliche Widmung der Autorin ins Buch sowie eine Autogrammkarte. Ruhig, immer noch professionell und doch freundlich handelte sie auch diese letzte Station ihres sicher nicht minder anstrengenden Leipzigtages ab.

Zeit für eine kleine interne und mitnichten böse gemeinte Wertung der von uns besuchten Lesungen nach unserem Werteurteil (von 'sehr gut' bis 'kann man sich sparen'):

  • Sabine Ebert
  • Wolfgang Hohlbein
  • Lutz Rocktäschel
  • Aileen P. Roberts
  • nix
  • Christoph Hardebusch
  • nix
  • Dagobert Schwarz

Der Tag ging zu Ende. Die Gänge waren leer. Endlich konnte man noch einmal genießen, was diese Messe doch eigentlich für eine eigentümliche, zweckdienliche und doch schöne Architektur besitzt. Trotzdem, das besprach ich auch mit Lutz Rocktäschel am Telefon auf der Rückfahrt, trotzdem muss sich die Messeleitung etwas einfallen lassen. Die Menschenströme sollten anders gelenkt werden, die Räume für angesagte Lesungen vergrößert, die für kleinere Runden mehr ins eigentliche Geschehen integriert werden. Und die Auswahl der Texte sollte nicht einer Zensur, doch aber einer wirklichen Sinnfälligkeit unterworfen werden. Dazu sollte die Preispolitik überdacht werden. Wenn lt. Anschlagtafeln und Werbung ein vollwertiges Mittagessen im Messerestaurant schon ab 7,00 EUR zu bekommen ist, sind die Getränkepreise und der für ein Hotdog einfach zu hoch. Aber solange solche Leute wie wir noch froh sind, überhaupt etwas zu bekommen…

Mitgenommen von der Messe habe ich, dass die jährlich im Spätherbst zu hörenden Aufschreie der Buchhändler wegen eines zu geringen Absatzes am Deutschen Buchmarkt sicher nicht anders zu deuten sind, wie die künstlich nach oben getriebenen Spritpreise an den Tankstellen. Verunsicherung schüren und Gewinne machen. Die Menschen wollen lesen. Vielleicht fehlt ihnen dazu wirklich hin und wieder die nötige Zeit. Oder aber die großen Verlage sollten sich überlegen, ob sie mit ihrer Politik, ihre Bücher durch Millionen Ausgaben für Werbung nicht eher dem Leser vermiesen, als dass sie einen wirklichen und vor allem dauerhaften Erfolg davon haben. Auch muss die Verdrängungspolitik gegen junge Autoren und kleine Verlage überdacht werden. Die großen Würfe, Erfolge aus dem Boden zu stampfen, wird es in Zeiten von Internet und Globalisierung kaum mehr geben. Jeder kann für sich überall werben. Gerade im Internet und auch auf der Buchmesse… sogar ohne Stand! Meine Tochter und ich haben gut 200 Werbekarten für meine eigenen Bücher auf der Messe verteilt. Natürlich nur an interessierte Besucher, die meine informativ und bunt bedruckte Tasche sahen und uns daraufhin ansprachen. (Das ist die offizielle Version. Inoffiziell haben wir uns einfach zwischen 15:30 und 15:45 Uhr an eine der Tuben von Halle 4 zur Mittelhalle gestellt und innovativ jedem Kommenden in den beiden möglichen Gangrichtungen von beiden Seiten eine Karte in die Hand gedrückt. Die meisten Empfänger haben sich bedankt und gelächelt…) Interesse ist da. Leser existieren. Aber wie im Blumenbeet… zu viel Wasser oder zu viel Werbung… egal. Beides ist tödlich. Für Pflanzen… und für Bücher.

Ich freue mich auf die nächste Buchmesse in Leipzig. Meine Tochter ebenso. Vielleicht hat sie dann auch schon eine ihrer eigenen Geschichten veröffentlicht? Dann können wir gemeinsam die nur für Fachbesucher, Verleger und Händler abgesperrten Café- und Informationsbereiche in allen Hallen nutzen.
Der Lesemarkt wird täglich bunter. Leipzig hat es gezeigt!

PS: Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Ich hatte meinen Fotoapparat vergessen und musste mit dem Handy fotografieren. Wegen der vielen Besucher und damit verbundenen Entfernungen zum Zielobjekt kam dann nur das hier zu sehende heraus.
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Beitragvon Sandra » 21. Mär 2011, 10:00

vielebn lieben Dank für den tollen Bericht!
Bin traurig, dass ich dieses Jahr nicht dabei sein konnte ... Aber nächstes Jahr habt ihr mich definitv auf den Hals! :mrgreen:

Stefan: Von hohlbein kann ich dir das ein oder andere Buch gern mal leihen. Hab da nur um die 100 Stück von ihm :mrgreen: (muss aber sagen, eher die älteren. Die Neuen sind nur noch *ähm ... räusper* Mist)

Ich setz den Bericht im Laufe des Tages/ spätestens Morgen auf die Homepage, wenn das für dich in ordnung ist?
Liebe Grüße
Sandra
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Ein guter Bericht

Beitragvon Haydak » 21. Mär 2011, 10:33

Hallo Stefan,

vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht über die diesjährige Leipziger Buchmesse. Hoffentlich nützt Euer Besuch etwas um Euren Bekanntheitsgrad noch zu steigern. Hat Deine Tochter schon ein Manuskript begonnen? Vielleicht können wir sie ja bald in unserem Kreis aufnehmen. Für das literarische Schreiben hat sie in Dir ja ein gutes Vorbild und sicher eine große Hilfe.
Hoffentlich können wir durch unsere Tätigkeit hier der Verdrängungspolitik für Neuautoren kräftig entgegenwirken und so manche Schreib- und Ideenhilfe für neue Kollegen sein. Das wünsche ich mir ganz fest.
Auch hoffe ich, dass Lutz Lesung auf der Messe ihm bald viele neue Käufer und Interessenten für seine Bücher einbringt.
In diesem Sinne Euch allen noch viel Erfolg!

Liebe Grüsse

Mike
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Beitragvon Stefan Jahnke » 21. Mär 2011, 20:56

Hallo noch einmal zum zeitigen Abend...
für einen Autor beginnt ja jetzt wohl erst der Nachmittag... wo ist mein Kaffee?

Ja, die Messe war schön. Aber, Sandra, Du musst nicht traurig sein. ich denke, nächstes Jahr wird es noch besser (und noch voller). Sandra (meine Tochter) und ich haben uns zumindest erst einmal vorgenommen, nächstes Jahr schon Freitag zu fahren. Immerhin sollen dieses Jahr Do+Fr zusammen rd. 60...70 Tausend Besucher dagewesen sein. Auf der ganzen Messe knapp 170 Tausend. Also scheint es am Freitag noch ein wenig 'familiärer' zuzugehen (na ja, auch eine Großfamilie natürlich).
Gern kannst Du meinen Bericht auf unsere Webseite setzen, Sandra. Die Bilder sind ja mit meinem Webserver verlinkt, damit genauso zugänglich, wie unsere Webpräsenz... alles Strato.
Ja, Hohlbein... ich habe ihn nun das erste Mal erlebt. Er schreibt kindlich und doch auch brutal. Zumindest, was er da aus seinem neuen Buch vorlas. Sehr hager ist er. Schmaler, als auf seiner Homepage zu sehen. Hat der Mann was? Vielleicht nur alles Muskeln vom vielen Schreiben.
Gern nehme ich Dein Angebot an, Sandra, und borge mir mal ein Buch von ihm. Darf ich später darauf zurückkommen? Ich muss nun erst einmal mit meiner Tochter Sandra die von der Messe mitgebrachten Bücher lesen, bin besonders auf Eberts Buch gespannt. Geschichte pur... soll toll sein! Dauert bei mir immer eine Weile... meist les ich ein Buch, während ich anderthalb schreibe :mrgreen: .

Ja, Mike. meine Tochter hat schon zwei auf Bauernhöfen und im ländlichen Gebiet spielende Pferde- und Hundegeschichten im Schreibtisch liegen... soweit fertig. Mal sehen... ein Autor zu sein und das auch offiziell zu bekennen, scheint sie seit ihrem ersten Messebesuch am Samstag schon zusätzlich zu den Faszinationen Fabulieren und Schreiben zu interessieren. Spannend sind ihre Geschichten allemal. Und mit ihrem Reitunterricht und den vielen Geländeritten, Aufenthalten auf Pferdehöfen und vielen Bauernhofurlauben hat sie auch schon einen nicht zu verachtenden Background für das gewählte Genre. Mit 14 Jahren ist sie natürlich noch sehr jung. Aber früh übt sich, was mal ein erfolgreicher Autor werden will. Ich begann damals auch mit 14, bin hoffentlich auch bald mal richtig erfolgreich. Liegt das frühe Beginnen nun an der Familie oder eher an der Jugend? An sonstigen fehlenden Reizen der Umwelt in Bezug auf Multimedia, Veranstaltungen etc. kann es nun heute wirklich nicht mehr liegen. Aber ich bin froh, dass sie so bodenständig ist und das auch bleiben will. Keine Partyhexe, keine Dancing Queen, kein Mauerblümchen. Eher von allem ein bischen. Eben ein richtiges Mädel von heute.

Lutz wünsche ich auf jeden Fall alles Gute für sein Buch. Es ist schon mal eine hervorragende Sache, auf das diesjährige Programm 'Leipzig liest' verweisen zu können. Denn da steht er ja drin... auf Seite 185 etwa in der Mitte. Genau wie auf anderen Seiten Aileen, Hohlbein, Ebert und wie sie alle heißen mögen. Das tröstet sicher über die wenigen Zuhörer hinweg, denn es ist unbestritten ein gewaltiger Erfolg, überhaupt auf der Messe lesen zu dürfen... in einem eigenen Saal. Toll!

So, nun sehen wir mal, dass wir unser Netzwerk nach vorn bekommen. Lutz sprach schon mit Ann-Kathrin Karschnick am Rande der Aileen-Lesung. Sie hat zumindest nichts gegen eine Teilnahme bei uns. Ob nun als Gast oder registrierter Nutzer... das wird sich zeigen. Zumal wir mit ihr auch Aileen wieder fester an uns binden können... ohne Zwang, aber eben mit Interesse an uns, unseren Taten und ihrem Erfolg. Alles kann sich synergetisch anstecken und schon... na ja, Träume. Aber hat man die nicht, wird auch nichts!

Vielleicht treffen wir uns nächstes Jahr alle zusammen auf der Messe in Leipzig? Wenn wir es jetzt richtig machen, gehen bei uns allen die Verkaufszahlen nach oben und wir müssen einfach hin... weil wir eingeladen werden? Klar!

So, dann mal gut für jetzt.
Liebe Grüße aus Dresden
Stefan
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Beitragvon Sandra » 22. Mär 2011, 18:35

Stefan, deine Tochter kann mal wegen der Pferdegeschichten beim Cenarius-Verlag anfragen. Die haben gerade noch eine Antho-Ausschreibung, wo Pferdegeschichten gesucht werden. Offiziell ist die Ausschreibung zwar schon vorbei, aber bis zum 30.4. sucht er noch Geschcihten. Da soll sie einen lieben Gruß von mir mit reinschreiben und vielleicht klappt es ja? Wäre zumindest der erste Schritt ;)

Bin gespannt, sie auch mal kennenzulernen!

He, im kommenden Jahr werden wir uns vor Einladungen nicht mehr retten können! Los gehts! :mrgreen:


PS: Bericht steht auf der HP ;)
Liebe Grüße
Sandra
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichtes

Beitragvon Stefan Jahnke » 22. Mär 2011, 21:28

Hallo Sandra,

danke für den Tipp. Werden wir versuchen :lol: .

Kennenlernen von Sandra und Sandra... klappt sicher mal. Spätestens zur nächsten Buchmesse in Leipzig. Ansonsten natürlich auch eher. Wird sicher! :D

Wir können ja schon mal die ersten Einladungen beantworten... man wird sich zwar sicher bei den Empfängern wundern. Aber dann vergisst man uns auch nicht, wenn es ersnt wird :mrgreen:

Vielen Dank für die Schaltung des Berichtes auf unserer HP, Sandra. Kommt gut, nicht? Werden sicher bald mehr!

Liebe Grüße aus Dresden
Stefan
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichte

Beitragvon Sandra » 26. Mär 2011, 15:32

So, bin wieder da (musste zwischendurch mal ein paar Tage arbeiten ;) )

Freue mich jetzt schon auf das nächste Treffen! Wird auch mal wieder Zeit. Da wohnt man schon nur ein paar Kilometer auseinander und verständigt sich übers Internet :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Liebe Grüße
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Medien und ihre Auswüchse...

Beitragvon Stefan Jahnke » 26. Mär 2011, 21:23

Hmm... ich habe mal eine Firma kennengelernt, da saß man Tür an Tür. Jeder, der einen Euro mehr Gehalt bekam, als der übrige Mitarbeiterdurchschnitt, hatte natürlich auch sein eigenes Büro. Und man kommunizierte untereinander nur und ausschließlich... über eMail :o . Da ging es auch manchmal ganz schön hoch her (Ich solte mit einem Bekannten dafür Mediation vorbereiten. kann ich nicht... nur Fakten sammeln.). Man beschimpfte sich, warf sich Sachen an den Kopf. Aber traf man sich beim Teeholen oder sonstwas auf dem Gang, grüßte man sich nur kurz, sprach aber nichts persönlich und Angesicht zu Angesicht an. Wie die das ausgehalten haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Der Chef wollte gar noch Beratungen über Videokonferenz einführen. Damit jeder gleich neben seinen Unterlagen sitzt. Bei einem interantional angelegten Unternehmen sicher richtig und wichtig... nur... die hatten nur eine Firma mit einem Standort in Dresden... und die Kunden saßen auch alle im Großraum um unsere sächsische Landeshauptstadt.
Der Fluch der Medienhörigkeit! :twisted: :evil: :twisted:

Liebe Grüße aus Dresden-Striesen
(hunderte, gar tausende Kilometer von Dresden-Leuben entfernt, wenn man die andere Richtung nimmt... :fooli122: hat was Gutes... wenn man schnell macht, kann man wg. der Datumsgrenze einen Tag eher ankommen! :radl: Es soll Leute geben, die fliegen immer nur von Ost nach West - oder umgekehrt... wegen Jing und Jang... :fooli135: )
Stefan
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Re: Leipziger Buchmesse 2011 - Versuch eines Besuchsberichte

Beitragvon Stefan Jahnke » 26. Mär 2011, 21:44

Glatt vergessen:
Komme gerade aus Leipzig (wieder einmal).
Familienbesuch bei Asisi, bzw. in Amazonien im asisiPANOMETER in Leipzig.
Genial! Die Ausstellung vor dem eigentlichen Panorama-Besuch ist schon eine Reise wert (viele Videos, Bilder, Texte, Hörbögen, auch 200 Kästen - hat mein Sohn gezählt - mit allen möglichen Insekten aus dem Amazonasgebiet... vor allem Schmetterlinge und Käfer... etc.). Und dann natürlich dieses Panorama. Ich kenne nun schon Rom und Dresden (also, die Panometer mit diesen Themen und auch die Städte). Sollte ich nun nach Amazonien reisen? Nein, erst einmal n icht. Aber ich kann das Panometer in Leipzig nur empfehlen.
Parken ist kostenlos.

Der Sprit war in Leipzig über drei Cent billiger, als in Dresden (gleiche blaue Tankstellenfirma).
Essen kann man, neben sicher vielen anderen interessanten und guten Kneipen, im Parkrestaurant direkt am Völkerschlachtdenkmal. Man sitzt an groben, an die alten Zeiten erinnernden Tischen auf schweren Stühlen, die mein Sohn nicht von der Stelle bekommt, und hat Auswahl unter vielen preiswerten Gerichten, wird schnell bedient und es schmeckt auch noch. Neben dem Restaurant ist wieder ein kostenfreier Parkplatz.

Und weil Sabine Ebert letztens davon sprach, dass sie eine neue Buchreihe über die Völkerschlacht schreiben will, wollte Sandra natürlich zum gleichnamigen gegenüberliegenden Denkmal. Damit war der Tag natürlich schnell herum. Aber auch genial, wenn man die vielen nervigen Baumaßnahmen im Denkmal übersehen kann. 2013 ist ja der 200. Jahrestag der Schlacht und der 100. der Denkmaleinweihung. Nun, das ist mir inzwischen klar, kann ich auch den auf der Messe angekündigten Termin der Ebert verstehen, die den ersten Band ihrer neuen Saga zu diesem Jahrestag veröffentlichen will. Bis dahin unterzieht man das Denkmal einer kompleten Sanierung. Man kommt als Besucher fast überall hin, sieht in der Ruhmeshalle aber nur zwei der monumentalen vier Figuren, hat aber wieder freie Sicht auf die über dreihundert Reiter in der Kuppel und kann die Stiegen unterhalb der Plattform nur nach unten nutzen, muss also ansonsten auf einen freien Platz in den beiden Aufzügen hoffen. Aber genial sind das Bauwerk und die Sicht aus allen Ebenen dessen eben doch. Dabei bin ich gar kein Freimaurer... die haben ja die planung damals gemacht und auch viel in den Bau gesteckt... an Geld.

Nun sitzen alle Jahnkes vor dem Fernseher und verfolgen das aktuelle Spiel gegen Kasachstan. Sogar meine Tochter Sandra, die sich nicht so für die Rundlederjäger interessiert. Nur ich schreibe... Euch und an meinem (neuen) Buch.

Hoffe, Du hast nicht zu viel Streß, Sandra. Versuch, Dir trotzdem ein wenig Ruhe zu gönnen. Und ich bin froh, dass Lutz wieder einmal hereingeschaut hat. Dachte schon, ihm wäre auf der Rückfahrt von Dresden nach Berlin was passiert.

Liebe Grüße aus Dresden-Striesen (weit oder nah?)
Stefan
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